Unser Land ist reich an Fischen.
Vor der Groen Sozialistischen Oktoberrevolution waren die gewaltigen Fischbest nde in Ru land fast unerschlossen und ungenutzt. Millionen Pud kostbarer Fische verfaulten, denn es gab keine Betriebe, in denen sie h tten verarbeitet werden k nnen. Fast s mtliche Fischabf lle, aus denen wir jetzt Fette f r medizinische und technische Zwecke, Klebstoff, Fischmehlein D ngemittelund andere wertvolle Stoffe gewinnen, blieben unbeachtet. Die Fischer wurden von den gro en Fischindustriellen und Aufk ufern brutal ausgebeutet und f hrten ein j mmerliches Dasein.
Noch im Jahre 1929 stand die Fischindustrie der Sowjetunion an fnfter Stelle in der Welt. Im Jahre 1935 aber berholte sie schon die Vereinigten Staaten Amerikas, England und Norwegen und r ckte an die zweite Stelle in der Welt auf.
Nicht allein in den alten Fischereirevieren, sondern auch an neuen Stellen im Norden und im Fernen Osten hat die Sowjetunion eine mchtige Fischindustrie geschaffen.
Wer hat nicht von dem Fischreichtum der Wolga, dieses mchtigen russischen Stroms, von dem ber hmten Wolga-Sterlet geh rt? Ganze Berge von Knorpelfischen sieht man in der Fischfangsaison an den Wolga-Ufern aufget rmt. Neben den alten Fischereirevieren der Wolga und des Kaspischen Meers sind jetzt aber auch das Murmansker und das Fern stliche Fischereirevier in raschester Entwicklung begriffen.
Fischfabrik in Murmansk.