Dort, wo das schwarze Blut aus dem Erdinnern an die Oberfl che tritt... 
Photo F. Kisslow ( Sojusphoto).
... an allen diesen Ortenin den unabsehbaren Steppenebenen von Maikop, Nefte­Tschala, Benoj, Schorsu, im Embagebiet, auf Sachalin, am Ural, im Wolgagebiet werden die, w hrend des B rgerkrieges vollst ndig eingestellten Sch rfarbeiten, das Aufsuchen von Erd l, eifrigst betrieben. Die Sch rfungen deren Wiederaufnahme in beschleunigtem Tempo in den Jahren 1924 — 1925 erfolgte, haben im Jahre 1930 ihren H hepunkt erreicht.
Am 15. November 1930 erhielt die Erdlindustrie vom Zentralausschuss der kommunistischen Partei der Sowjetunion Weisungen ber die Notwendigkeit einer weiteren Steigerung und Ausbreitung der Aufsuchung von Erd l. Sofort wurde diesem Beschluss der Partei Folge geleistet. Die Zunahme der zwecks Aufsuchung von Erdl vorgenommenen Bohrungen in den letzten drei Jahren l sst sich durch nachstehende drei Zahlen veranschaulichen:
47 872 Meter im Jahre 1929; 111 544 Meter im Jahre 1930; 150 000 Meter im laufenden Jahre.
Je h her der Anteil der Sch rfarbeiten an der Gesamtmenge der vorgenommenen Bohrungen ist, desto rascher greift auch, infolge der lf rderung aus den neuen Bohrl chern die Entfaltung der Erd lwirtschaft Platz. Der Anteil der Sch rfbohrungen an der gesamten durchsunkenen Tiefe, der sich 1927 1928 auf 5 % belief und sich im Jahre 1929 verdoppelte, betr gt nunmehr 190/0. Diese Zahlen zeigen augenf llig, welche H he unsere Erd lindustrie dank der heldenm tigen Anstrengungen derjenigen erreicht hat, die es verstanden haben, das Rechenexempel: 5=21/2 auf bolschewistische Weise zu l sen.
Hiermit werden auch der weiteren Entwicklung die Wege geebnet. Neue Gesteinlagen werden durchdrungen und erschlossen, neue Erd lsprudel werden emporschlagen. An allen diesen Sch rfstellen ist gegenw rtig...
DER AUFBAU
IN VOLLEM GANGE
Photo A. Schaichet.
... Schrfarbeiter erforschen das Gestein.